Lukas Weiss

Lukas Weiss ist in Ulm geboren. Er hat Trompete und Pädagogik an der Musikhochschule Trossingen und später Blasorchesterleitung an der staatlichen Hochschule für Musik Mannheim studiert. Er absolvierte dort den Masterabschluss. Während seiner Studienzeit wurde er zweimal Preisträger des Mannheimer Dirigierwettbewerbs „Dirigieren im Fokus“.
Als Trompetenlehrer ist Weiss aktuell an den Musikschulen Günzburg und Nersingen tätig. Zudem ist er Gründungsmitglied und Trompeter/Flügelhornist bei der Gruppe „Blechverrückt“, sowie Dirigent des Musikvereins Krumbach und seit 2024 des Kreisverbandsjugendblasorchesters Ulm/Alb-Donau.
Josef Christ (1995 – 2025)

Josef Christ war von 1988 bis 1996 Klarinettist und Bassklarinettist beim
Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm.
Von 1995 bis 2025 leitete er die Junge Bläserphilharmonie Ulm.
Von 2004-2014 leitete er zudem das Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau.
Er studierte Blasorchesterleitung bei Maurice Hamers an der Musikhochschule Augsburg-Nürnberg.
Durch ein weiteres Studium bei Alex Schillings in den Niederlanden, das er 2008 abschloss, erweiterte er sein Können.
Wertvolle Impulse erhielt er durch Dirigierstudien u.a. bei Tim Reynish (England), José Pascual-Vilaplana (Spanien) und László Marosi (Ungarn).
Im Anschluss an den Deutschen Orchesterwettbewerb 2008 wurde er mit einem Dirigentenstipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet.

Kreso Pascuttini (1988 – 1995)
Kreso Pascuttini dirigierte die UKM von 1988 bis 1995.
Unter seiner Leitung entwickelte sich unser Jugendblasorchester weiter — er trug maßgeblich dazu bei, das Ensemble zu festigen und musikalisch zu prägen.
Zudem war er der Gründungsleiter des Sinfonischen Blasorchesters Ulm (SBU), das Ende 1992 unter seiner Leitung ins Leben gerufen wurde, um ehemaligen Mitgliedern der Knabenmusik eine künstlerische Fortsetzung zu ermöglichen. Das erste öffentliche Konzert fand am 9. Mai 1993 statt. Nach seinem Tod im Jahr 1996 übernahm Douglas Bostock die Leitung.
Norbert Nohe (1974 – 1988)
Norbert Nohe (*13. April 1938 in Baden-Baden; † 15. Februar 2017) war deutscher Dirigent, Musikpädagoge und Komponist.
Er studierte von 1957 bis 1961 Musik und Dirigieren an der Hochschule für Musik Karlsruhe und war zugleich diplomierter Pianist, der auch Horn, Cello und Klarinette spielte.
Schon zu Beginn seines Studiums gründete er 1957 mit Kommilitonen das Jugendorchester Baden-Baden, das bis heute aktiv ist.
1962 begann Nohe seine berufliche Laufbahn als Ballettrepetitor am Badischen Staatstheater Karlsruhe, bevor er 1969 als Kapellmeister zum Theater Ulm wechselte.
1974 übernahm er die Leitung des Städtischen Schul- und Jugendmusikwerks Ulm und trat in diesem Jahr die Nachfolge von Paul Kühmstedt als Dirigent der Ulmer Knabenmusik an. Unter seiner Leitung gewann das Orchester bedeutende Auszeichnungen, darunter 1985 den 1. Preis beim Weltjugendmusikfest in Zürich und 1987 einen weiteren 1. Preis in Hamar, Norwegen.
Nach einem schweren Unfall im Sommer 1987, der ihn halbseitig lahmlegte und auf den Rollstuhl angewiesen ließ, verlegte Nohe seine musikalische Tätigkeit auf das Klavierspiel mit der rechten Hand und setzte seine künstlerische Arbeit fort—so entstand unter anderem für ihn 1994 eine „Sonatine für Klavier“ von Wolfgang Hofmann, und er komponierte selbst Werke wie das „Rondo español“.
Paul Kühmstedt (1961 – 1974)

Paul Kühmstedt wurde am 29. November 1908 in Ulm geboren und verstarb am 25. November 1996 ebenfalls in Ulm.
Schon in seiner Kindheit erhielt er musikalische Impulse durch Violinunterricht sowie Klavier- und Orgelunterricht, beides in Ulm.
Von 1925 bis 1929 absolvierte er ein umfangreiches Studium an der Staatlichen Akademie in München, mit Schwerpunkt Klavier bei Eduard Bach, Dirigieren bei Hugo Röhr und Komposition bei Karl Pottgieser sowie Fritz Müller-Prem.
Seine frühen beruflichen Stationen führten ihn als Korrepetitor und Kapellmeister unter anderem an das Stadttheater Memmingen, Theater Ulm (wo er zeitweise unter Herbert von Karajan tätig war) und nach Kaiserslautern sowie als Dirigent im Kurorchester Bad Tölz.
Ab 1934 war er als freischaffender Komponist, Musiklehrer und Chordirigent in Heidenheim an der Brenz tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg (bis 1948) wirkte er als Arrangeur und Leiter der Stuttgarter Operette sowie des Kammerorchesters in Heidenheim.
Bedeutende musikalische Wirkung entfaltete er lange Zeit als Dirigent der Stadtkapelle Ulm-Söflingen (von 1954 bis 1975) sowie der Ulmer Knabenmusik – damit prägte er nachhaltig die Blasorchester- und Jugendmusikszene in Ulm und Umgebung.
