Südafrika 2017


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Presseberichte Südafrika 2017


Südafrika und zurück – Die Junge Bläserphilharmonie Ulm auf Konzertreise

2017 – Ulm. Vom 26. Juli bis 13. August 2017 war die Junge Bläserphilharmonie auf großer Konzerttour in Südafrika.

Von Frankfurt aus über Dubai ging es nach Kapstadt. Dort gab es ein erstes Lunch-Konzert in der Endler Hall der University Stellenbosch und ein weiteres Konzert in der Paarl Boys‘ High School. Neben einem weiteren Konzert zusammen mit dem Cape Town Philharmonic Wind Ensemble waren Besichtigungen in Stellenbosch, Kapstadt und Ausflüge zur Hout Bay, zum Cape Point und auf den Tafelberg geplant.

Über Oudtshoorn mit Besichtigung der Cangoo Caves und Besuch einer Straußenfarm ging die Reise nach Port Elizabeth zum vierten Konzert zusammen mit der Nelson Mandela Metropolitan University Wind Band und danach weiter nach Durban. Dort trat die JBU gemeinsam mit der Kwazulu-Natal Youth Wind Band unter Leitung von Russell Scott in zwei weiteren Konzerten auf.

Die Reise führte dann nach St. Lucia, in den Hluhluwe-Nationalpark auf Pirschfahrt und zur Übernachtung ins Zulu-Dorf Shakaland bei Richards Bay. Danach ging es nach Winterton in die Drakensberge zum siebten Konzert zusammen mit dem renommierten Drakensberg Boys Choir, was sicherlich ein musikalisches Highlight war. Die letzte Station der Konzertreise war Pretoria, wo die JBU im ihrem achten Konzert gemeinsam mit den University of Pretoria Symphonic Wind unter Leitung von Matheu Kieswetter auftrat.

Zurück ging es dann von Johannesburg aus über Dubai und Frankfurt nach Ulm.

Die 19tägige Konzertreise wurde gefördert durch das Goethe-Institut.

Quelle: eurowinds
Autor: unbekannt
Datum: unbekannt


JBU ist zurück aus Südafrika

Die JBU vor der Mandela-Statue in Pretoria.
Foto: JBU

Mit Konzerten in Durban, Drakensberg und Pretoria ist die 17-tägige Konzerttour der Jungen Bläserphilharmonie Ulm (JBU) durch Südafrika zu Ende gegangen. Die mehr als 60 jungen Musikerinnen und Musiker, Dirigent Josef Christ und der kleine Betreuerstab „sind nach einer Reise ohne gravierende Zwischenfälle, dafür mit umso eindrucksvolleren musikalischen und menschlichen Begegnungen nach Ulm zurückgekehrt“, wie sie berichten.

Nach Stationen in und um Kapstadt mit drei Konzerten und einem Auftritt an der Nelson Mandela Universität Port Elizabeth war die JBU weiter nach Durban gereist. Dort war das Orchester eingeladen, am Jubiläumskonzert der Kwazulu Natal Youth Wind Band teilzunehmen. Zum Finale wurden beide Ensembles zu einem 120-köpfigen Gesamtorchester vereint und gefeiert.

Auf ein Picknick-Konzert auf dem Gelände der Deutschen Schule Durban folgten ein Bad im Indischen Ozean und zwei Tage Freizeit: Safari in offenen Jeeps im Hluhluwe-Nationalpark und Übernachtung im Zuludorf Shakaland. Dort gab es eine Zulu-Führung, Musikeinlagen und Tanz. Die JBU-Mitglieder durften mit Zulu-Speeren werfen. Was gar nicht so einfach ist: „Der Speer eines JBU-Mitglieds verirrte sich in ein Gehege mit Kühen, was aber folgenlos blieb.“

Ein musikalisches Highlight war das Gemeinschaftskonzert mit dem renommierten Drakensberg Boys Choir. Im am Fuß der Drakensberge gelegenen Elite-Internat bewunderte die JBU die großartigen Sanges- und Choreografie-Künste des Chores – und wurde selbst für ihre Performance bejubelt. Da der Boys Choir im Mai 2018 in Basel zu Gast sein wird, wurde er zu einem Gegenbesuch in Ulm eingeladen.

Letzte Station war Pretoria, wo die JBU zu Gast bei den University of Pretoria Symphonic Winds war. Dort gab es einen Workshop für die Dirigierstudenten der Universität mit Tandem-Teaching durch Josef Christ und Matheu Kieswetter, den dortigen Dirigenten. Das Abendkonzert vor vollen Rängen wurde – genau zwischen zwei Stücken der JBU – durch einen fünfminütigen Stromausfall unterbrochen. „Mit einer rauschenden Pizza-Party für beide Orchester endete die erfolgreiche Südafrikareise.“

Quelle: Südwestpresse Ulm
Autor: unbekannt
Datum: 17.7.2017


Junge Bläserphilharmonie: Harmonisch musizieren am Kap der guten Laune

Wenn man schon nach Südafrika fährt, dann so richtig: die Junge Bläserphilharmonie in Ulm am Kap der guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents.
Foto: JBU
Wenn man schon nach Südafrika fährt, dann so richtig: die Junge Bläserphilharmonie in Ulm am Kap der guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents.
Foto: JBU

Elefanten und Nilpferde, Open-­Air-Konzerte und Barbecues: Die Junge Bläserphilharmonie Ulm (JBU) erlebt dieser Tage in Südafrika eine ereignisreiche Konzertreise, an die sich alle noch lange erinnern werden.

Aber der Reihe nach. Das Abenteuer begann Ende Juli mit einer anstrengenden 35-stündigen Reise: einem Flug via Dubai ins überraschend kalte Kapstadt (in Südafrika ist Winter), an die sich noch eine pannenreiche Busfahrt anschloss. Ein Glück, dass leckeres Essen und eine warme Unterkunft auf die Ulmer warteten.

In Kapstadt waren die gut 60 jungen Musikerinnen und Musiker und ihr Dirigent Josef Christ gleich dreimal musikalisch gefordert. Höhepunkt war ein Gemeinschaftskonzert vor 800 Zuhörern mit dem Cape Town Philharmonic Youth Wind Ensemble in der Neuapostolischen Kirche Silvertown. Chief Executive Louis Heynemann, Gesamtverantwortlicher des südafrikanischen Klangkörpers, äußerte sich hinterher in einer Mail an Christ überschwänglich über die mit Standing Ovations gefeierte JBU. Für die Jugendlichen seines Orchesters, schrieb Heynemann, seien musikalische Leistungen auf höchstem Niveau, wie die Ulmer sie geboten hätten, „bedeutsam und inspirierend“. Der Auftritt werde über das Orchester hinaus „in der ganzen Gemeinde in nachhaltiger und bester Erinnerung bleiben“.

Natürlich stand in Kapstadt ­Sightseeing auf dem Programm, etwa das malayische Viertel und Signal Hill mit seinem überwältigenden Ausblick auf den Tafelberg. Natürlich wurde auch dem Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt des Kontinents, ein Besuch abgestattet, und an der Boulder Bay wurden süße Brillenpinguine beobachtet.

Abgesehen von Buspannen verläuft die insgesamt 17-tägige Konzertreise bisher „harmonisch und reibungslos“, wie die Ulmer aus Südafrika schreiben. Sie sammeln nicht nur vielfältige Eindrücke im Land, „auch neue Kontakte mit jungen Menschen aus Südafrika können geknüpft werden“.

Zebras und Büffel

Die JBU legte auf dem Weg nach Port Elizabeth einen Halt ein in Oudtshoorn, dem Zentrum der afrikanischen Straußenzucht. Dort stand der Besuch einer Straußenfarm und der Cango Caves, der weltberühmten Tropfsteinhöhle, auf dem Programm, wo die Führerin in einem Dom der Höhle der JBU ein beeindruckend emotionales Ständchen sang. Ein Erlebnis war auch der Besuch im Addo Elephant Park. Außer den Dickhäutern konnten die Ulmer dort Zebras, Kudus, Warzenschweine, Schakale, Schildkröten und Büffel entdecken.

In Port Elizabeth gab die JBU ein umjubeltes Konzert an der Nelson Mandela University, zusammen mit dem Blasorchester der Universität. Und in Durban traten die Ulmer beim Kwa-Zulu Natal Youth Entities Music Festival auf und gaben ein Open-Air-Konzert in der German School.

Auf dem St. Lucia-See machten die Deutschen einen Bootausflug, was sie besonders beeindruckte: „Hippos, Babyhippos, sogar ein, zwei Alligatoren und der größte Eisvogel der Welt posierten vor unseren Kameras!“, schreiben sie in ihrem Internet-Blog über die Südafrika-Reise.

Das Programm geht weiter mit Konzerten in Drakensberg und Pretoria. Am Ende der Reise am kommenden Sonntag wird die JBU das Land am Kap fast komplett durchquert haben.

Quelle: Südwest Presse Ulm
Autor: Magdi Aboul-Kheir
Datum: 10.08.2017


Bläserphilharmonie fliegt nach Südafrika

 Josef Christ und seine jungen Musiker gehen nächste Woche auf Tournee: Ziel ist diesmal Kapstadt.

Sie haben noch jede Menge zu tun: Am Sonntag gestalten sie das Paradekonzert auf dem Marktplatz, am Schwörmontag sind sie bei der Schwörfeier auf dem Weinhof mit von der Partie, am Dienstag ist dann die Generalprobe für das Programm der Konzert­reise – ­­und am Mittwoch starten 61 Musiker der Jungen Bläserphilharmonie Ulm (JBU) und acht Betreuer nach Südafrika.

Zumindest für Dirigent Josef Christ ist das Ziel nicht unbekannt. Er war schon mal mit seinem Orchester dort. 1999, als das Ulmer Vorzeigeensemble noch Ulmer Knabenmusik hieß. Die aktuelle Reiseroute ähnelt der damaligen ziemlich: Konzerte in Kapstadt, Port Elizabeth, Durban, Drakensberg, Pretoria. Und von Johannesburg aus geht’s zurück. „Das sind einfach die wichtigsten Orte in Südafrika“, erklärt Christ. Dazu gibt es Ausflüge nach St. Lucia und in den Hluwehluwe Park, wo die jungen Musiker in Zulu-Hütten übernachten.

Richtige Wahl der Fluglinie

Im Land reisen die Musiker mit zwei Bussen – trotz der großen Entfernungen. So umfasst die Etappe Port Elizabeth nach Durban alleine mehr als 900 Kilometer. „Das sind zwölf Stunden Fahrt, aber wir haben pro Bus zwei Chauffeure dabei“, sagt Christ. Fliegen kam nicht in Frage – wegen des massiven Übergepäcks eines Orchesters. Obwohl die schweren Instrumente wie Pauken, Xylo- und Vibraphone vor Ort geliehen werden, sind es immer noch 660 Kilo, die zusätzlich transportiert werden müssen. Die Kulanz beim Übergepäck ist auch immer ein entscheidender Faktor für die Wahl der Fluglinie, erklärt Christ. Den Zuschlag bekam Emirates Airline.

Acht Konzerte stehen in den zweieinhalb Wochen auf dem Programm, übernachtet wird meist in Gästehäusern und Camps. Gastfamilien gibt es nur in Port Elizabeth. Christ nennt auch den Grund dafür: „Unsere Partnerorchester geben sich viel Mühe mit der Jugendarbeit in den Townships, sie stellen den dortigen Jugendlichen Instrumente, geben ihnen Unterricht.“ Nur: In den Townships wohnen arme Menschen, meist unter eher provisorisch anmutenden Bedingungen. Gästezimmer sind da unbekannt.

Quelle: Südwestpresse Ulm
Autor: Helmut Pusch
Datum: 18.07.2017


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